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Ewigkeitssonntag - Gottesdienst für zu Hause

|   News aus Bendestorf

Anregung für ein Erinnerungsritual für Trauernde, die nicht zum Gottesdienst am 22. November kommen. Text: Pastorin Sophie Denkeler.

Vorbereitung

Bereiten Sie einen kleinen Ort vor. Vielleicht stellen Sie Blumen und eine Kerze auf Ihren Tisch. Und etwas, was der oder die Verstorbene gerne hatte; z.B. Bücher, Steine, Mon Cheri

Stellen Sie 1 Glas Wasser pro Person bereit und suchen Sie Musik heraus, die Ihnen passend erscheint. Vielleicht auch  ein Kirchenlied, z.B. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ oder „Befiehl du deine Wege“.

Anfangen - Sagen Sie:

Wir sind da. Gott ist da. Das genügt.

Kerze - Zünden Sie die Kerze an.

Sagen Sie den Namen des Verstorbenen.

Erinnerung

Erinnern Sie sich an Ihren Verstorbenen. Denken Sie an ganz konkrete Dinge. Beginnen Sie mit den Worten „ich erinnere mich“ oder denken Sie die Worte „Ich erinnere mich…“.

Musik

Hören Sie jetzt die vorbereitete Musik oder singen Sie.

Festhalten und Loslassen - Sprechen Sie danach laut und lassen Sie sich ruhig Zeit:

Ich denke an (Name) und daran, dass ich sie/ihn gerne hatte. Ich behalte diese Zuneigung in meinem Herzen.

Ich denke an (Name) und daran, dass sie/er mich gerne hatte und mir Gutes tat. Ich sage ihr/ihm Danke.

Ich denke an (Name) und an das, was ich ihr/ihm schuldig geblieben bin. Ich bitte sie/ihn um Vergebung.

Ich denke an (Name) und an das, was sie/er mir schuldig geblieben ist. Ich bemühe mich um Vergebung.

Ich denke an (Name) und schicke ihr/ ihm meine guten Wünsche. Amen.

Bibeltext: aus Offenbarung 21/ Lesen Sie laut vor:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Trinken Sie Ihr Glas Wasser aus.

Gebet/Vaterunser - Und nun das oder etwas anderes beten:

Hier bin ich, Gott. Und ich halte dir hin, was in mir ist. Meine Erinnerungen. Meine Sehnsucht. Mein Leben. Meine Frage. Ich halte dir die Lebenden hin, um die ich mich sorge. Ich sage dir ihre Namen: (Namen sagen).Ich halte dir diese Welt hin. Unser Leben jetzt.

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von den Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Abschluss - Sagen Sie auf jeden Fall laut:

Gott segne uns und behüte uns.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.

Amen.

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